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PJ-Trio startet im St. Josef-Krankenhaus

10.03.2021

Wir begrüßen den ärztlichen Nachwuchs: Nach insgesamt fünf Jahren Theorie absolvieren die Medizinstudentinnen Linda Kuth und Theresa Temminghoff sowie ihr männlicher Kollege Matthias Höller das zweite Tertial ihres praktischen Jahrs (PJ) am St. Josef-Krankenhaus Kupferdreh. Damit bildet das Haus als akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen zum zweiten Mal „eigene“ PJ-Studenten aus.

Bei der Wahl des Krankenhauses als Ausbildungsstätte sind sich alle einig: Die Hausgröße sei ideal, um fachlich eine breite Basis kennen zu lernen. Linda Kuth hat hier bereits ihre Famulatur gemacht und sich in der Zeit sehr wohl gefühlt. „Ich fand es immer nett hier. Mir wurde viel erklärt und ich konnte Einiges lernen“, sagt die gebürtige Kupferdreherin und fügt hinzu: „Im St. Josef-Krankenhaus bin ich sogar geboren worden.“ Auch Theresa Temminghoff ist die familiäre Atmosphäre wichtig. Sie freut sich auch auf den Kontakt zu den Patienten. „Die Anleitung durch die Ärzte ist an einem kleineren Haus deutlich intensiver als in einer Uniklinik“, begründet Matthias Höller seine Entscheidung für das Kupferdreher Krankenhaus. Theresa Temminghoff und Linda Kuth können sich beide vorstellen, später im Bereich der Inneren Medizin zu arbeiten. Letztere hat auch eine Spezialisierung in der Neurologie im Hinterkopf. „Meine Zukunft sehe ich in der Humangenetik“, sagt Matthias Höller.

Das Trio ist an seinem ersten Tag im St. Josef-Krankenhaus von Prof. Dr. Dirk Woitalla als Ärztlichen Direktor, dem PJ-Koordinator Privatdozent Dr. Bernhard Kis und der PJ-Beauftragten Claudia Tasche begrüßt worden. „Wir sind bei Fragen gerne jederzeit für Sie da. Ihre Ausbildung steht für uns im Vordergrund“, so Prof. Woitalla. Jetzt beginne der finale Abschnitt des Studiums vor Eintritt in das spannende Berufsleben als Mediziner. „Zwei Drittel des praktischen Wissens habe ich im praktischen Jahr gelernt“, sagt PD Dr. Kis rückblickend. Jene spannende Zeit möchte auch er mit seinem Wissen unterstützen. Seine Aufgabe sehe er darin, den Studenten beratend zur Seite zu stehen. Bei Claudia Tasche laufen indes alle organisatorischen Fäden rund um das praktische Jahr zusammen. Matthias Höller hat seinen ersten Einsatz in der Zentralen Notaufnahme, Theresa Temminghoff beginnt in der Unfallchirurgie und Linda Kuth fängt in der Allgemeinen Chirurgie an.